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KI in Marketing und Kommunikation –
Haltung statt Hype

KI ist für uns kein Zukunftsprojekt und keine Glaubensfrage. Sie ist Teil unserer Arbeitsweise – dort, wo sie Prozesse verbessert, Ideen schneller sichtbar macht oder in der Umsetzung neue Spielräume schafft. Wir arbeiten mit ausgewählten Tools, klaren Prozessen und menschlicher Qualitätskontrolle. Wir entscheiden projektbezogen, ob und wie KI eingesetzt wird. Idee, Urteil und Verantwortung bleiben beim Menschen.

Gerade im Bereich KI Marketing erleben wir, dass viele Unternehmen das Potenzial von KI erkennen, aber noch unsicher sind, wie ein sinnvoller und professioneller Einsatz konkret aussieht. Genau diese drei Fragen stehen bei uns im Mittelpunkt: Was bringt KI konkret in Ihrer Kommunikation? Worauf müssen Sie rechtlich und prozessual achten? Und wie kommen Sie strukturiert in die Umsetzung?

Das umfasst in der Praxis: KI-gestützte Kreation, Bildgenerierung und Bewegtbild, Kennzeichnungspflicht, DSGVO-konformen Tool-Einsatz und Sichtbarkeit in generativen Systemen – kurz GEO.

KIKreation

KI in der Kreation: Bildgenerierung, Konzept und Bewegtbild

In der Konzeptphase kann KI helfen, Richtungen schneller sichtbar zu machen. Was früher Wochen gedauert hat oder gar nicht darstellbar war, lässt sich heute in der Konzeptphase konkret zeigen. Bei der Bildentwicklung entstehen Varianten, die sonst mehr Zeit oder mehr Budget bräuchten. Auch Bewegtbild-Projekte gewinnen dadurch neue gestalterische Möglichkeiten.

Für unsere Kunden heißt das: Ideen werden früher konkret, Abstimmungsphasen kürzer und dadurch Prozesse effizienter.

KI beschleunigt den Weg – sie bestimmt nicht das Ziel. Deshalb läuft KI nicht neben der Kreation her, sondern ist in sie eingebettet. Das Gefühl für die Marke, gestalterische Qualität und konzeptionelle Tiefe kommen von uns.

KILösungen

Eigene KI-Lösungen und Infrastruktur in der Kommunikation

KI verändert nicht nur, wie wir für Kunden arbeiten – sondern auch, was wir als Agentur selbst entwickeln. Dazu gehört eine eigene lokale KI-Infrastruktur: Wo es auf Datenschutz und Vertraulichkeit ankommt, arbeiten wir auf eigener Hardware – ohne dass sensible Projektdaten externe Cloud-Dienste durchlaufen.

Auf dieser Basis entstehen innerhalb der EBERLE-Gruppe auch eigene KI-gestützte Lösungen, die über klassische Agenturleistung hinausgehen. Ein Beispiel ist EB SaiLES: ein AI-Marketing-Tool speziell für B2B-Unternehmen, die ihre Vertriebs- und Markenkommunikation präziser steuern wollen. Es wertet aus, was Fachmedien planen, wie Wettbewerber kommunizieren und welche regulatorischen Entwicklungen die eigenen Märkte beeinflussen – und liefert daraus konkrete Empfehlungen für die Kommunikationsplanung. Ein Bereich, den wir gezielt weiterentwickeln.

Damit verstehen wir KI Marketing nicht nur als Einsatz einzelner Tools, sondern als strategische Weiterentwicklung von Kommunikation und Prozessen.

Mehr zu EB Sailes finden Sie hier
KIKennzeichnungspflicht

KI in der Werbung: KI-Kennzeichnungspflicht, DSGVO und EU AI Act

Hier zeigt sich der Unterschied zwischen KI nutzen und KI kompetent nutzen. Wer KI in der Kommunikation einsetzt, stößt schnell auf Fragen, die über die Tools hinausgehen: Was muss transparent gemacht werden? Wie funktioniert Kennzeichnung nach EU AI Act und UWG in der Praxis? Welche Anwendungen sind DSGVO-konform – und welche nicht? Und wie sieht eine Dokumentation aus, die im Ernstfall trägt?

Mehr zu KI-Kennzeichnungspflicht

Rechtsberatung ist grundsätzlich Anwälten vorbehalten – das gilt nicht nur für Agenturen, sondern für alle, die keine Zulassung haben. Aber wir kennen diese Fragen aus der täglichen Praxis. Wir können sie aus Kommunikationssicht einordnen, in saubere Abläufe im Projekt übersetzen und im Alltag mitführen. Dazu gehören die Auswahl geeigneter Anwendungen, interne Leitplanken, das Vier-Augen-Prinzip und menschliche Qualitätskontrolle. Wo juristische Detailfragen entschieden werden müssen, ziehen wir spezialisierte Expertise hinzu.

Weil sich das Feld schnell entwickelt, entwickeln wir uns mit – über Praxis, Austausch und interne Weiterbildung in unserer EBER Academy.

Generative Engine Optimization

Generative Engine Optimization (GEO) – Sichtbarkeit in KI-Suche und ChatGPT

Generative Systeme wie ChatGPT verändern, wie Inhalte gelesen und in Antworten verdichtet werden. Klassisches SEO greift hier nicht mehr allein. Wer auch in KI-basierten Antworten relevant sein will, braucht Inhalte, die klar strukturiert, belastbar und als verlässliche Quelle erkennbar sind.

Das ist der Kern von Generative Engine Optimization – und ein Thema, das wir im KI Marketing von Anfang an strategisch mitdenken. Dabei betrachten wir Themenarchitektur, Quellenfähigkeit, Content-Struktur und redaktionelle Relevanz nicht getrennt, sondern im Zusammenhang.

Mehr dazu in unseren Blogbeiträgen:
Wie komme ich ins KI-Ranking?

Generative-AI-Optimization: Wie KI die Online-Suche verändert.

FAQ zu KI in Marketing und Kommunikation

Nicht pauschal. Der EU AI Act sieht eine Kennzeichnungspflicht vor allem dann vor, wenn Inhalte als Deepfakes gelten – also real wirken und fälschlicherweise als authentisch missverstanden werden könnten. Für offensichtlich gestalterische oder kreative Inhalte gelten Ausnahmen. Was das im Alltag der Markenkommunikation konkret bedeutet, wird derzeit noch diskutiert und durch Leitlinien und Rechtsprechung weiter konkretisiert. Ausführlich erklärt in unserem Beitrag zur KI-Kennzeichnungspflicht.

Das ist eine der noch ungeklärten Fragen im KI-Recht. Nach derzeitiger Rechtslage in Deutschland und der EU können KI-generierte Inhalte ohne menschliche Schöpfungshöhe keinen urheberrechtlichen Schutz genießen. Das bedeutet: Wer ein KI-Bild generiert, ist nicht automatisch Urheber im rechtlichen Sinne. Gleichzeitig können die Nutzungsbedingungen der verwendeten KI-Tools die Rechte regulieren. Wir dokumentieren den KI-Einsatz in Projekten und empfehlen bei Unklarheiten, eine rechtliche Einschätzung einzuholen.

GEO steht für Generative Engine Optimization – die Optimierung von Inhalten für KI-basierte Such- und Antwortsysteme wie ChatGPT, Copilot oder Perplexity. Klassisches SEO reicht dort nicht mehr allein. Entscheidend sind klare Themenarchitekturen, belastbare Inhalte und eine Struktur, die von generativen Systemen als verlässliche Quelle eingeordnet wird. Mehr dazu in unseren Beiträgen zu GEO und KI-Ranking.

KI ist bei uns in die Kreation eingebettet, nicht vorgeschaltet. Sie hilft, Ideen früher sichtbar zu machen, Varianten zu entwickeln und bestimmte Produktionsprozesse zu beschleunigen. Idee, Urteil, Qualitätskontrolle und Verantwortung bleiben beim Menschen. Wir entscheiden projektbezogen, ob und wie KI eingesetzt wird – und dokumentieren das transparent gegenüber unseren Kunden.

Das hängt vom Tool und der Art der Nutzung ab. Viele gängige KI-Anwendungen verarbeiten Eingaben auf externen Servern – das kann problematisch sein, sobald personenbezogene oder vertrauliche Projektdaten eingegeben werden. Wir betreiben für solche Fälle eine eigene lokale KI-Infrastruktur, bei der sensible Daten das Haus nicht verlassen. Für jeden Tool-Einsatz prüfen wir, ob Datenschutzanforderungen erfüllt sind.

Ja – das empfehlen wir unabhängig von rechtlichen Verpflichtungen. Eine klare Dokumentation, welche Inhalte mit KI entstanden sind und wie sie geprüft wurden, schützt im Streitfall und schafft intern Klarheit. Wir helfen dabei, sinnvolle Leitplanken und Dokumentationsprozesse für den KI-Einsatz in der Kommunikation zu entwickeln.

KI spart nicht pauschal Geld – sie verschiebt Aufwände. Konzeption, Markenverständnis und Qualitätskontrolle bleiben gleich aufwendig. Was sich verändert: Bestimmte Produktionsschritte werden schneller, Varianten lassen sich früher sichtbar machen, und manche Formate entstehen mit weniger externem Aufwand. Ob und wo KI wirtschaftlich sinnvoll ist, hängt vom Projekt, den Anforderungen und der gewünschten Rechtssicherheit ab. Wir besprechen das transparent im Briefing.

Das ist eine berechtigte Frage. KI-generierte Bilder haben oft eine eigene Ästhetik – und wenn sie nicht sorgfältig auf die bestehende Markenwelt abgestimmt werden, können sie Wiedererkennbarkeit und Konsistenz schwächen. Wir entwickeln KI-Kreation deshalb immer aus der Marke heraus: mit einem klaren Verständnis für Bildsprache, Tonalität und bestehende Markencodes. KI ist kein Freifahrtschein für beliebige Bildwelten, sondern ein Werkzeug, das Markenwissen voraussetzt.

KI funktioniert gut, wo es um Geschwindigkeit, Varianten und visuelle Exploration geht: Konzeptphasen, Bewegtbild-Adaptionen, Social-Content-Formate oder die schnelle Entwicklung von Bildideen. Weniger geeignet ist KI dort, wo es auf präzise Produktdarstellung, rechtliche Verlässlichkeit oder eine sehr spezifische Markenwelt ankommt – etwa bei Verpackungsfotos, bei denen das Produkt exakt erkennbar sein muss. Die ehrliche Antwort lautet: Es kommt auf die Aufgabe an. Wir empfehlen KI nur dort, wo sie wirklich einen Mehrwert liefert.

Für viele Marketingverantwortliche ist die interne Kommunikation rund um KI genauso anspruchsvoll wie die externe. Welche Tools sind freigegeben? Was darf ins System eingegeben werden? Wie werden KI-Inhalte gekennzeichnet und dokumentiert? Wir helfen dabei, sinnvolle interne Leitplanken zu entwickeln – von der Tool-Auswahl über Freigabeprozesse bis zur Dokumentation. So entsteht Klarheit intern, bevor KI in der Kommunikation nach außen wirkt.

KI in der Praxis: Beratung, Umsetzung und klare Prozesse

Wir unterstützen Unternehmen dabei, KI so einzusetzen, dass sie zur Marke passt, in der Praxis funktioniert und nicht am ersten rechtlichen oder operativen Zweifel scheitert.

Wenn Sie das Thema für Ihre Kommunikation klären möchten, gehen wir es gemeinsam strukturiert an. Wir analysieren gemeinsam, was sinnvoll ist – und entwickeln daraus einen konkreten nächsten Schritt. Der Maßstab bleibt dabei immer Ihre Marke.

Stefanie Benkelmann-Eberle
Ihre Ansprechpartnerin Stefanie Benkelmann-Eberle, Geschäftsführung

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