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15. April 2019 · Martin

Mehr Größen, mehr Alternativen, mehr Helvetica

Der Schriftenanbieter Monotype stellte im Frühjahr 2019 eine Überarbeitung der Helvetica-Font namens Helvetica Now vor und passt den Typographie-Klassiker für das digitale Zeitalter an. Der neue Font umfasst etwa 40.000 neugezeichnete Glyphen mit 48 Schnitten und drei optischen Größen (Micro, Text und Display). Eine weitere Neuerung sind alternative Zeichen wie zum Beispiel runde Punkte oder ein gerades „Bein“ beim R. Das schafft mehr Freiräume und Individualisierungsmöglichkeiten bei der Gestaltung.

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Die klassische Helvetica

Die originale Helvetica wurde 1957 von Max Miedinger und Eduard Hoffmann entwickelt und wird auch noch heute aufgrund ihres klassischen und minimalistischen Designs gern verwendet. 1983 gab es mit der Neuen Helvetica die erste und für 36 Jahre die letzte Überarbeitung des serifenlosen Klassikers. Mit der Ankunft neuer digitaler Technologien stieß die Helvetica des Öfteren an ihre Grenzen. Mit der Helvetica Now will Monotype diese Grenzen auflösen: „Helvetica Now löst jetzt alle Lesbarkeits- und Stil-Probleme, mit denen sich Marken beim Benutzen von Helvetica konfrontiert sahen.“, so Type Director bei Monotype Charles Nix.

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Quellen:
Bilder: https://www.monotype.com/de/fonts/helvetica-now
https://nerdcore.de/2019/04/10/helvetica-now/
https://page-online.de/typografie/neue-helvetica-erschienen-helvetica-now/


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